Das neue Gesundheitsbewusstsein

GESUNDHEIT|BEWEGT neues Gesundheitsbewusstsein

Das lesen Sie hier | Das Internet mit seiner Informationsfreiheit ist verantwortlich für ein neues Gesundheitsbewusstsein durch besser informierte Patienten und neue ehealth-Angebote. Diese lassen sich insgesamt in sechs verschiedene Gesundheitstypen einteilen. Die neue Haltung der Patienten fordert auch von Ärzten und Therapeuten bei der Behandlung ein Umdenken.

Was sind die Trends in der Gesundheitskultur? Wie gehen Menschen in Zukunft mit ihrer Gesundheit um? Wie erhalten und fördern sie diese? Damit beschäftigt sich die Philips-Gesundheitsstudie 2015 aus Sicht der Patienten… mit interessanten Ergebnissen.

Wissen ist Macht

Digitalisierung und Vernetzung verändern das Gesundheitsbewusstsein der Menschen und schaffen eine neue Gesundheitskultur. Zu diesen Ergebnissen kommt die Philips Gesundheitsstudie 2015. Sie untersucht, welche Bedürfnisse Menschen hinsichtlich ihrer Gesundheit und Lebensqualität haben und erforscht Trends im Gesundheitsverhalten. Ein wichtiger Faktor dabei ist die Digitalisierung, die Information und Wissen über das Internet für jeden verfügbar macht.

Google als „digitaler Doktor“

Das Internet als Informationsquelle steigt in der Gunst der Nutzer – auch und gerade bei Gesundheitsfragen. In 2015 wendeten sich bereits über 65 Prozent der Deutschen an den digitalen Doktor, Tendenz steigend. Damit rangieren Internet und Online-Plattformen auf Platz 2 – direkt hinter dem persönlichen Gespräch mit dem Arzt.

Im Netz wird vor allem recherchiert und Informationen über den Stand der Forschung oder Behandlungsmethoden gesucht. Zwar steigt die Beliebtheit von Online-Gesundheitswissen, das Vertrauen in die dort gefundenen Informationen ist aber nicht sehr groß. Lediglich 18 Prozent glauben, dass sie mit Gesundheitsportalen und Fachforen solide und gut beraten sind! Denn oft gibt es im Internet widersprüchliche Meinungen und Aussagen.

Das Fazit: einen ersten Überblick verschafft man sich online, fachlichen Rat und Expertise holt man sich immer noch beim Mediziner.

Die 6 Gesundheitstypen

Dieses neue Gesundheitsbewusstsein hat Auswirkungen auf unseren Umgang mit dem Thema. Die Studie hat insgesamt sechs verschiedene Gesundheitstypen identifiziert. Darunter auch zwei neue, die erst durch die wachsende Digitalisierung entstanden sind und deren Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist.

  • Gesundheitsminimalisten

    Gesundheitsminimalist120Sind vor allem dann an Gesundheit interessiert, wenn sie krank sind. Sie greifen dann zuerst selbst zu Medikamenten, bevor sie zum Arzt gehen.

    Sie sind eher nachlässig in der Vorsorge und geben nicht viel Geld für Gesundheit aus, sind aber trotzdem durch unorthodoxe und kreative Wege und positive Anreize zu motivieren.

  • Hobby-Mediziner

    HobbymedizinerSind bestens informiert über Krankheiten, Therapien und neue Forschungsergebnisse und möchten in jeden Behandlungsschritt einbezogen werden.

    Datenhoheit und Transparenz sind für sie eine Selbstverständlichkeit. Ihnen fehlen Gesundheitsexperten, die sie auf Augenhöhe ganzheitlich therapieren.

  • Doktorholics

    DoctorholicSind um ihre Gesundheit stets besorgt und investieren viel Zeit, Energie und Geld, um nicht krank zu werden.

    Der Arzt ist für sie ein kompetenter Lebensberater, zu dem ein großes Vertrauensverhältnis besteht. Sie sind offen für neue Therapien und Vernetzungsmöglichkeiten.

  • Alternativ-Patienten

    Alternativpatienten Arbeiten dauernd an ihrem gesunden Lebensstil für ein Höchstmaß an Lebensenergie.

    Ihr Vertrauen in die klassische Schulmedizin ist gering, ganz im Gegensatz zum Glauben an die natürlichen Selbstheilungskräfte. Sie sind überzeugt vom Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele – inklusive der Gewissheit, dass die Schulmedizin nicht alle Antworten weiß.

  • iPatienten NEU!

    iPatientbetreiben individuelles Gesundheitsmanagement mit Apps, Trackern und Wearables. So kontrollieren sie persönliche Vital- und Leistungswerte.

    Gesundheitsrelevante Themen werden zuerst in der Community diskutiert und danach mit dem Arzt. Wird er zu Rate gezogen, dann gern über digitale Kanäle und mit einem sicheren virtuellen Zugang zu den Gesundheitsdaten.

  • Gesundheitsmaximierer NEU!

    GesundheitsmaximiererMöchten körperlich und geistig nicht nur Spitzenleistungen erreichen, ihnen schwebt etwas fast übermenschliches vor. Dazu kann rund ein Drittel der Deutschen gezählt werden.

    Um ein Maximum an Energie zu erreichen und ihre körperlichen Fähigkeiten zu steigern, greifen sie gern auch auf Maßnahmen zurück, die über das allgemeine Verständnis von üblichen Gesundheitsdienstleistungen hinausgehen.

Gesundes Selbstbewusstsein – Selbst-Gesundheitsbewusstsein?

Durch die frei zugänglichen Informationen und die eigenen Kontrollmöglichkeiten werden Patienten selbstbewusster denn je – auch im Umgang mit Ärzten und Therapeuten. Das eigene Gesundheitsbewusstsein steigt, die Menschen werden zu ihren eigenen Gesundheitsmanagern. Für 77 Prozent der Befragten der Philips Gesundheitsstudie liegt die Verantwortung für die eigene Gesundheit bei jedem Einzelnen selbst. 46 Prozent vertrauen gar in Gesundheitsfragen auf die eigenen, persönlichen Kompetenzen.

Herzstück Vertrauen

Das neue Gesundheitsbewusstsein der Patienten und ihre Haltung als Gesundheitsmanager fordert auch von Ärzten und Therapeuten ein Umdenken. Eine Beratung auf Augenhöhe und partnerschaftliche Zusammenarbeit ist gefragt. Denn viele Patienten werden zu Gesundheitskonsumenten , wollen mitreden und fordern mehr Kommunikations- und Einfühlungsvermögen.

  • Für 88 Prozent der Befragten zählt in Zukunft eine allgemein verständliche Beratung zur Gesundheitsversorgung hinzu.
  • Ganze 84 Prozent halten Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen seitens der Ärzte für wichtig.
  • Neben dem Vertrauen in die fachliche Beratung gewinnt auch das Vertrauen in die Technik an Bedeutung.
  • Die gespeicherten Gesundheitsdaten müssen sicher sein, der reibungslose Austausch und die Transparenz gewährleistet.

Der neue ehealth-Gesundheitsmarkt

EHealth-Anwendungen werden in den kommenden Jahren massiv im privaten Bereich Einzug halten. 38 Prozent der Deutschen legen Wert auf technische Innovation und selbständige Kontrolle der Gesundheit und Fitness, so die Studie. Das medizinische Wissen wird geteilt, bewertet und beworben. Durch diese „Sharing Economy“ entsteht ein neuer Gesundheitsmarkt mit Wearables, Trackern oder Online-Angeboten. Ganz unabhängig von den bisherigen Märkten der klassischen gesetzlichen Gesundheitsvorsorge auf der einen und dem zweiten Gesundheitsmarkt mit privat finanzierten Leistungen auf der anderen Seite.

Die abschließende Forderung der Philips Gesundheitsstudie 2015:

„Individualisierbare Medizin der Zukunft braucht mehr als Technik und spezialisierte Forschung. Sie braucht Gespräche, Dialog, Respekt, Verantwortung und vor allem die höchste Form der Wertschätzung des einzelnen Menschen.“

Gesundheitsbewusstsein mit GESUNDHEIT|BEWEGT

Das neue Gesundheitsbewusstsein – eine Entwicklung, der wir mit unserer digitalen Gesundheitsplattform GESUNDHEIT|BEWEGT für Unternehmen entgegenkommen und die wir aufgreifen.

Denn das Programm ist online sofort verfügbar und bietet vielfältige Möglichkeiten zur Kommunikation und Motivation der Mitarbeiter – interessant vor allem für die modernen Gesundheitstypen iPatienten und Gesundheitsmaximierer, die in der digitalen Welt zuhause sind.

Wöchentlich neue Gesundheitstipps, Motivationselemente und Partnerleistungen sorgen für Abwechslung und halten das Programm spannend. Damit holt GESUNDHEIT|BEWEGT auch alle anderen in der Studie identifizierten Gesundheitstypen ab und bieten ihnen maßgeschneiderte Informationen und Wissen.

GESUNDHEIT|BEWEGT ist also die Möglichkeit, ein modernes, individuelles betriebliches Gesundheitsmanagement effizient, kostengünstig einzuführen und sich so dem neuen Gesundheitsbewusstsein anzupassen.

Wir helfen Ihnen gerne dabei, rufen Sie uns an unter +49 (0)89 12503 79-07 oder schicken Sie uns eine kurze E-Mail über das Kontaktformular.

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