BGM-Erfolgsfaktor Gesundheitschallenges

Nutzen Sie Gesundheitschallenges zur Aktivierung und Einbindung der Mitarbeitenden in Ihr BGF und BGM. Erfahren Sie mehr über Best-Practices, Challenge-Hitlisten und Wirkungstipps.

“Du, machst du ab morgen bei der Trinkchallenge mit? Wir sind schon fünf in unserem Team.”
“Andrea, du Naschkatze, ich fordere dich zu einem kleinen Gesundheitsduell heraus. Lass uns beide probieren, 14 Tage lang auf süße Snacken verzichten.”
“Standort München 1 oder Friedrichshafen, wer schafft mehr Bewegungsminuten und holt sich die Siegerprämie?”

Gesundheits-Challenges gehören zu den beliebtesten Maßnahmen in der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Sie sind leicht verständlich, schnell umsetzbar und erreichen auch Mitarbeitende, die für klassische Kursangebote oft schwer zugänglich sind.

Damit Gesundheits-Challenges jedoch Wirkung entfalten, braucht es mehr als einen Wettbewerb oder ein Schrittziel. Entscheidend ist die Einbettung in ein sinnvolles Gesamtkonzept. Wir schauen uns Gesundheits-Challenges genauer an und zeigen, wie sie Unternehmen aus Nutzer- und Käuferperspektive sinnvoll nutzen können.

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Stefan Zipperer
Unternehmer, Visionär und Mitgründer von Gesundheit Bewegt. Als Teil der 55+ Generation versuche ich täglich Gesundheit nicht als Pflicht, sondern als Lifestyle zu leben. Meine Themen: Prävention, Longevity, Gesundheitskompetenz, AI in der Prävention und Storytelling & Healthtainment – für eine neue Gesundheitskultur in Unternehmen, Regionen und im persönlichen Alltag. #Tu was

Was sind Gesundheits-Challenges?

Gesundheits-Challenges sind zeitlich begrenzte Aktivierungsformate, die Mitarbeitende motivieren, einfache gesundheitsbezogene Aufgaben im Alltag umzusetzen. Sie können individuell oder im Team durchgeführt werden und beziehen sich auf Themen wie Bewegung, Ernährung, mentale Gesundheit, Pausen oder Regeneration.

“Challenge ist englisch und bedeutet wörtlich übersetzt nichts anderes als Herausforderung: Eine Person macht meist eine Aktion oder Tätigkeit vor und nominiert anschließend weitere Personen, das Gleiche zu tun – also eine Art Wette.”

Ziel von Gesundheits-Challenges

  • Aufmerksamkeit für Gesundheitsthemen zu schaffen,
  • Mitarbeitende ins Handeln zu bringen,
  • Gesundheit im Arbeitsalltag sichtbar zu machen.

Gesundheits-Challenges sind keine Schulungsmaßnahmen und kein Ersatz für strukturierte Präventionsprogramme. Sie sind ein zentrales Aktivierungsinstrument innerhalb der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Welche Arten von Gesundheits-Challenges gibt es?

In der Praxis haben sich verschiedene Challengearten etabliert, die sich je nach Zielgruppe, Unternehmenskultur und Gesundheitsziel unterscheiden.

Bewegungs-Challenges

Bewegungs-Challenges zählen zu den am häufigsten eingesetzten Gesundheits-Challenges. Typische Formate sind Schritt-Challenges, aktive Minuten, Radkilometer oder Kraft- und Mobilitätsimpulse.

Sie funktionieren besonders gut, weil Bewegung leicht messbar ist und sich einfach in den Alltag integrieren lässt. Bewegungs-Challenges eignen sich sowohl für Einzel- als auch für Teamformate.

Ernährungs-Challenges

Ernährungs-Challenges zielen darauf ab, Essgewohnheiten bewusster zu gestalten. Beispiele sind Zuckerreduktion, mehr Gemüse, regelmäßige Pausen oder Trinkziele.

Diese Challenges benötigen eine gute Kommunikation, da sie stärker in persönliche Routinen eingreifen. In Kombination mit kurzen Wissensimpulsen entfalten sie ihre größte Wirkung.

Mental-Health-Challenges

Mental-Health-Challenges fördern Themen wie Achtsamkeit, Stressreduktion, Resilienz oder digitale Balance im Arbeitsalltag.

Ihre Wirkung ist weniger unmittelbar sichtbar als bei Bewegungs-Challenges, dafür langfristig relevant. Besonders geeignet sind sie als Teil von Gesundheitskampagnen oder Themenmonaten.

Nachhaltigkeits- / ESG-Challenges

Nachhaltigkeits-Challenges verbinden Gesundheitsförderung mit umweltbewusstem Verhalten im Arbeitsalltag. Typische Beispiele sind Less Plastic-Challenges oder Radfahr-Challenges, bei denen Mitarbeitende auf Einwegplastik verzichten oder den Arbeitsweg aktiv und klimafreundlich gestalten.

Diese Gesundheits-Challenges fördern ein gemeinsames Verständnis für nachhaltiges Handeln. Sie eignen sich besonders für Unternehmen, die Gesundheit, Mobilität und Nachhaltigkeit miteinander verknüpfen möchten.

Team- und Gemeinschafts-Challenges

Neben den Gesundheitsschwerpunkten lassen sich Challenges auch durch ihre Zielsetzung auf Teamebene unterscheiden.

  • Bei Team-Challenges treten Abteilungen oder Standorte gegeneinander an.
  • Bei Gemeinschafts-Challenges stehen gemeinsame Ziele im Vordergrund. Sie stärken den sozialen Zusammenhalt und fördern Zusammenarbeit.
  • Bei Wettbewerbs-Challenges geht es um eine gemeinsame Rangliste. Hier stehen eher sportliche Aktivitäten und Erfolge im Vordergrund.

Welche Gesundheits-Challenges funktionieren besonders gut?

Nicht jede Gesundheits-Challenge erzielt die gleiche Beteiligung oder Wirkung. In der Praxis zeigt sich, dass bestimmte Challengearten deutlich häufiger genutzt werden als andere. Gründe dafür sind vor allem Einfachheit, Alltagstauglichkeit und klare Zielbilder.

Die folgende Challenge-Hitliste gibt einen Überblick darüber, welche Gesundheits-Challenges in Unternehmen besonders gut angenommen werden und warum sie sich bewährt haben. Sie dient als Orientierung für alle, die passende Aktivierungsformate auswählen oder bestehende Gesundheitsaktionen gezielt ergänzen möchten.

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Die Hitliste zeigt: Bewegungs- und alltagsnahe Challenges erzielen die höchsten Teilnahmequoten. Komplexe oder erklärungsintensive Formate funktionieren besser, wenn sie in längerfristige Kampagnen eingebettet und kommunikativ begleitet werden.

Für HR, BGM-Verantwortliche und Geschäftsführungen liefert die Hitliste eine pragmatische Entscheidungshilfe. Sie zeigt, mit welchen Gesundheits-Challenges Unternehmen schnell Wirkung erzielen können und wo zusätzlicher Kommunikations- oder Begleitaufwand sinnvoll ist.

Wie funktionieren Gesundheits-Challenges in der Praxis?

Erfolgreiche Gesundheits-Challenges folgen klaren Prinzipien:

  • Begrenzter Zeitraum: In der Regel zwei bis vier Wochen. Überschaubar und gut planbar. Nach vier Wochen sinken die Mitmachquoten oft deutlich ab
  • Einfache Teilnahme: Je niedriger die Einstiegshürde, desto höher die Beteiligung.
  • Klare Kommunikation: Ziel, Ablauf und Nutzen müssen verständlich sein, ohne lange Erklärungen.
  • Interne Testimonials: Challenges sind soziale Aktivitäten. Dazu gehört das Reden über den Challengefortschritt und wer schon was geschafft hat. Wir machen gute Erfahrungen mit internen Testimonials, die über ihre Erfahrungen berichten und so für einen kontinuierlichen Flurfunk zu Gesundheitsthemen” sorgen
  • Begleitende Impulse: Kurze Hinweise, Wochenimpulse oder Erinnerungen erhöhen die Aktivierung.
  • Kein “Challenge-only”: Gesundheits-Challenges entfalten ihre Wirkung besonders dann, wenn sie nicht isoliert stattfinden, sondern Teil eines Themenmonats, einer Gesundheitskampagne oder eines Gesundheitsjahres sind. Unser Tipp: Kombinieren Sie Challenges mit Präventionsvorträgen und Gesundheitschecks – das macht Prävention erlebbar.

Zusammenfassung der Do’s and Don’ts und Lessons learnt

Eine zentrale Erkenntnis aus der Praxis ist, dass nicht die kreativste Challenge am erfolgreichsten ist, sondern die, die am besten zur Organisation passt.

Do’s

  • Gesundheits-Challenges einfach halten
  • Zielgruppe und Arbeitsrealität berücksichtigen
  • Teamformate bewusst einsetzen
  • Challenges mit Kommunikation und Inhalten begleiten

Don’ts

  • Gesundheits-Challenges als Einzelmaßnahme nutzen
  • Zu komplexe Regeln oder technische Hürden schaffen
  • Wettbewerb erzwingen, wenn die Unternehmenskultur nicht dazu passt
  • Erfolg nur an Teilnahmequoten messen

Wann, wenn nicht jetzt!

Die Fastenzeit erinnert uns daran, dass Veränderung möglich ist und oft mit einem einfachen Schritt beginnt. Indem wir die Fastenidee in unsere Arbeitswelt integrieren, verbessern wir unsere Zielerreichung und lernen, wie gesunde Routinen auch in einem ganz normalen Arbeitsalltag funktionieren können.

Lassen Sie uns diese Zeit nutzen, um gemeinsam zu lernen und uns für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden einzusetzen.

Wie findet man die richtige Gesundheits-Challenge?

Die Auswahl sollte immer zielorientiert erfolgen. Hilfreiche Leitfragen sind:

  • Welches Gesundheitsziel steht im Vordergrund?
  • Welche Zielgruppe soll aktiviert werden?
  • Passt das Thema zur aktuellen Situation im Unternehmen?
  • Soll die Challenge Einstieg, Kampagnenbestandteil oder Begleitmaßnahme sein?
  • Wie schnell möchte ich starten?

Unternehmen, die diese Fragen vorab klären, nutzen Gesundheits-Challenges deutlich wirksamer.

Wie plant man Kampagnen zeitlich richtig ein?

Planen Sie Ihre nächste Gesundheits-Challenge strategisch und visuell, um maximale Teilnehmerquoten zu erreichen.

Unser Tool (neue Version 2.4 mit PDF-Download) gleicht Ihren Wunschzeitraum automatisch mit Schulferien ab und schlägt relevante Gesundheitstage als ideale Startpunkte vor. Dank der integrierten Kommunikations-Timeline behalten Sie zudem alle Marketing-To-Dos – vom ersten Teaser bis zur Feedback-Umfrage – mühelos im Blick.

Ausprobieren und Daten eingeben

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Feedback (7T)
Ferien
Kick-off / Event
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Aktionsplan & Agenda

Gesundheit Bewegt Kampagne #Tuwas
Zeitplan & Kommunikation

Wo setzt Gesundheit Bewegt Gesundheits-Challenges ein?

Gesundheits-Challenges sind ein fester Bestandteil mehrerer Programme von Gesundheit Bewegt und werden je nach Kontext unterschiedlich eingesetzt.

Gesundheitskampagnen

In den GB|Gesundheitskampagnen sind Challenges ein Kernelement der Aktivierung. Sie begleiten thematische Schwerpunkte wie Bewegung, mentale Gesundheit, Ernährung oder Frauengesundheit und sorgen dafür, dass Inhalte in konkrete Handlungen übersetzt werden.

Für Unternehmen, Krankenkassen und Versicherungen haben wir ein Standardformat entwickelt, welches Challenges mit Gesundheitswissen und einer aktivierenden Storyline kombiniert. Neben den sofort einsatzfähigen Standardchallenges können aus einem Set aus > 25 Challenges und > 20 E-Learning Wissensbausteinen firmenindividuelle Formate entwickelt werden (Mix ‘n Match-Funktion). Wir beraten Sie gerne.

GB|Work – das digitale BGF-Gesundheitsjahr

Im digitalen BGF-Programm GB|Work sind Gesundheits-Challenges ein zentraler Baustein des Gesundheitsjahres. Sie unterstützen die monatlichen Schwerpunktthemen des Gesundheitsjahres, aktivieren Mitarbeitende regelmäßig und machen Gesundheit im Arbeitsalltag sichtbar.

GB|Work richtet sich an Unternehmen, die betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen und Prävention niedrigschwellig, strukturiert und alltagstauglich umsetzen möchten. Über die Tu was-Initiative kann Betriebliche Gesundheitsförderung kostenfrei gestartet werden.

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GB|Work+ die digitale BGM-Plattform

GB|Work+ richtet sich an Unternehmen oder Organisationen, die Betriebliches Gesundheitsmanagement strategisch einsetzen und umfangreiche Gesundheitsmaßnahmen in Unternehmen steuern.

GB|Work+ erweitert Gesundheits-Challenges um managementorientierte Funktionen. Unternehmen können unter anderem:

  • firmenweite Challenge-Einladungen versenden
  • Teamlisten speichern und verwalten
  • eigene Challengeideen umsetzen
  • individuelle Bonuspunkte- und Badges-Aktionen mit Challenges verknüpfen

Damit werden Gesundheits-Challenges zu einem steuerbaren Baustein im betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Health Journeys und digitale Gesundheitsökosysteme

Gesundheits-Challenges kommen nicht nur in standardisierten Programmen zum Einsatz, sondern auch als gezielte Aktivierungselemente innerhalb von Health Journeys und digitalen Gesundheitsökosystemen. Hier sind Challenges Teil einer übergeordneten Gesundheitsreise.

Gesundheits-Challenges übernehmen in diesen Ökosystemen die Rolle des Impulsgebers. Sie helfen, Nutzer:innen zur richtigen Zeit zu aktivieren und die nächste Stufe einer Gesundheitsreise anzustoßen. Besonders in komplexen Präventions- oder Versorgungskonzepten sorgen sie für Verständlichkeit, Motivation, einen klaren Übergang von Wissen zu Handlung und messbare Beteiligung.

Digitale Health Journeys verbinden unterschiedliche Bausteine miteinander:

  • Gesundheitswissen und Orientierung
  • Aktivierungsformate wie Challenges
  • digitale Tools, Assessments oder Reminder
  • angebundene Versorgungs- und Serviceangebote

Diese Form des Einsatzes eignet sich vor allem für Organisationen, die Gesundheitsangebote nicht nur bereitstellen, sondern systematisch vernetzen und entlang klarer Ziele steuern möchten, etwa Krankenkassen, größere Unternehmen, Regionen oder Partnernetzwerke.

Sie möchten Gesundheits-Challenges als Teil einer Health Journey oder eines digitalen Gesundheitsökosystems einsetzen? Erfahren Sie mehr über unseren HealthGuide-Baukasten und die Entwicklung vernetzter Präventionslösungen.

Gesundheits-Challenges sind eine bewährte und wirksame Maßnahme in der betrieblichen Gesundheitsförderung. Ihre Stärke liegt in der einfachen Umsetzung und der hohen Aktivierungswirkung.

Entscheidend ist nicht, ob Unternehmen Gesundheits-Challenges einsetzen, sondern wie sie diese einbetten und begleiten. Richtig eingesetzt unterstützen sie Motivation, Gesundheitskompetenz und eine nachhaltige Gesundheitskultur.

Drei Dinge zum Merken

  • Gesundheits-Challenges sind Aktivierungsformate, keine Einzelmaßnahme. Sie entfalten ihre Wirkung vor allem dann, wenn sie Teil einer Gesundheitskampagne, eines Themenmonats oder eines strukturierten Gesundheitsjahres sind.
  • Einfachheit und aktive Kommunikation entscheiden über Teilnahme und Wirkung. Klare Ziele, kurze Laufzeiten und alltagstaugliche Aufgaben führen zu deutlich höheren Beteiligungsquoten als komplexe oder erklärungsintensive Formate.
  • Die passende Challenge ist wichtiger als die kreativste Idee. Gesundheits-Challenges müssen zur Zielgruppe, zur Arbeitsrealität und zur Unternehmenskultur passen, nicht zum persönlichen Geschmack einzelner Entscheider.

Sie möchten Gesundheits-Challenges gezielt in Ihrem Unternehmen einsetzen oder als Teil einer Gesundheitskampagne integrieren?
Sprechen Sie mit uns. Wir beraten Sie bei der Auswahl, Konzeption und Umsetzung passender Gesundheitschallenges für Ihre Zielgruppe.

FAQs zu Gesundheitschallenges

1. Was ist eine Gesundheitschallenge im betrieblichen Kontext?
Eine Gesundheitschallenge ist ein zeitlich begrenztes Aktivierungsformat innerhalb der betrieblichen Gesundheitsförderung. Sie motiviert Mitarbeitende, einfache gesundheitsbezogene Handlungen umzusetzen, etwa mehr Bewegung, bewusste Pausen oder nachhaltige Routinen. Gesundheits-Challenges sind keine Einzelmaßnahme, sondern wirken am besten eingebettet in Kampagnen oder Gesundheitsprogrammen.

2. Für welche Unternehmen eignen sich Gesundheits-Challenges besonders?
Gesundheitschallenges eignen sich für Unternehmen jeder Größe. Besonders profitieren Organisationen, die Mitarbeitende niedrigschwellig erreichen möchten, wenig Administrationsaufwand haben oder einen Einstieg in BGF suchen. Auch für KMU sind Gesundheits-Challenges eine praktikable und wirtschaftliche Maßnahme.

3. Wie lange sollte eine Gesundheitschallenge dauern?
In der Praxis haben sich Laufzeiten zwischen zwei und vier Wochen bewährt. Kürzere Zeiträume senken die Einstiegshürde, längere Zeiträume erhöhen die Chance, Routinen anzustoßen. Entscheidend ist, dass Dauer und Intensität zur Zielgruppe und zum Arbeitsalltag passen.

4. Wie werden Gesundheits-Challenges technisch umgesetzt und getrackt?
Gesundheits-Challenges können digital über Plattformen umgesetzt werden. Dabei ist auch ein optionales Tracking möglich. Bewegungsdaten lassen sich beispielsweise über Apple Health oder Google Fit integrieren. So können Schritte, aktive Minuten oder Radfahrten automatisiert erfasst werden, ohne zusätzlichen Aufwand für Teilnehmende. Die Nutzung erfolgt datenschutzkonform und freiwillig.

5. Wie lässt sich der Erfolg einer Gesundheitschallenge bewerten?
Teilnahmequoten sind ein erster Indikator, reichen allein aber nicht aus. Sinnvoll ist die Bewertung im Kontext: Ziel der Challenge, Zielgruppe, Kommunikationsaufwand und Einbettung in weitere Maßnahmen. In Programmen wie GB|Work+ oder Health Journeys können Gesundheits-Challenges zudem systematisch ausgewertet und weiterentwickelt werden.

6. Gibt es Erfahrungswerte, welche Challenges besonders gut funktionieren?
Ja. Gesundheit Bewegt entwickelt seit 2015 Präventionsprogramme und hat über 7000 Challenges umgesetzt. Die Top-Challenges gehören zu den Bereichen Ernährung und Bewegung.

Quellen

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Johnson, D., Deterding, S., Kuhn, K. A., Staneva, A., Stoyanov, S., & Hides, L. (2016). Gamification for health and wellbeing: A systematic review of the literature. Internet Interventions, 6, 89–106.
Systematisches Review, das zeigt, dass Gamification insbesondere bei bewegungs‑ und verhaltensorientierten Interventionen positive Effekte auf Gesundheit und Wohlbefinden haben kann.

Kelders, S. M., Kok, R. N., Ossebaard, H. C., & van Gemert‑Pijnen, J. E. W. C. (2012). Persuasive system design does matter: A systematic review of adherence to web‑based interventions. Journal of Medical Internet Research, 14(6), e152.

Kreps, G. L., & Neuhauser, L. (2010). New directions in eHealth communication: Opportunities and challenges. Patient Education and Counseling, 78(3), 329–336.
Beschreibt Chancen digitaler Gesundheitsplattformen und ihrer Kommunikationsinstrumente, zu denen auch spielerische Formate wie Team‑Challenges gehören.

Müller, A. M., Maher, C., Vandelanotte, C., Hingle, M., Middelweerd, A., López, M. L., deSmet, A., Short, C. E., Nathan, N., Hutchesson, M. J., Poppe, L., & Rebar, A. L. (2018). Physical activity, sedentary behavior, and diet‑related eHealth and mHealth research: Bibliometric analysis. Journal of Medical Internet Research, 20(4), e122.
Übersichtsarbeit zu digitalen Bewegungs‑ und Ernährungsprogrammen, in denen häufig Schritte‑Tracking, Challenges und Gamification zum Einsatz kommen.

Sardi, L., Idri, A., & Fernández‑Alemán, J. L. (2017). A systematic review of gamification in e‑Health. Journal of Biomedical Informatics, 71, 31–48.
Systematisches Review speziell zu Gamification im eHealth‑Kontext, das Punkte, Badges, Ranglisten und Levels als wirksame Motivationsmechanismen in gesundheitsbezogenen Interventionen beschreibt.

Seaborn, K., & Fels, D. I. (2015). Gamification in theory and action: A survey. International Journal of Human‑Computer Studies, 74, 14–31.
Breiter Überblick zu Gamification‑Konzepten, Designprinzipien und Anwendungsfeldern, der eine theoretische Basis für den Einsatz gamifizierter Elemente im Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Transparenz und Qualitätshinweise

Autorenschaft: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von und ChatGPT 5.2 erstellt. Thema, Storyline und Schlussfolgerungen wurden vom Gesundheit Bewegt-Redaktionsteam erstellt.

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Version:

  • Erstveröffentlichung: 12.09.2022; Update mit neuen Zahlen am 05.01.2026

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